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Behandlungsmethode

Ozontherapie

02.06.2019

Heilbehandlungen, die mithilfe des aktiven Sauerstoffmoleküls Ozongas durchgeführt werden, werden als „Ozontherapie“ bezeichnet. Die Ozonbehandlung, im Deutschen auch als „Eigenblut-Ozon-Therapie“ bzw. „Blutwäsche“...

Heilbehandlungen, die mithilfe des aktiven Sauerstoffmoleküls Ozongas durchgeführt werden, werden als „Ozontherapie“ bezeichnet. Die Ozonbehandlung, im Deutschen auch als „Blutwäsche“ bezeichnet, wird bei zahlreichen Erkrankungen eingesetzt. Die wichtigste Eigenschaft der Ozontherapie ist, dass sie, je nach Patient und Erkrankung, auf unterschiedlichen Wegen in den Körper eingebracht werden kann. Die Ozontherapie ist eine sichere, wirksame und wissenschaftlich fundierte Anwendung. Obwohl es sich um eine recht alte Behandlungsmethode handelt, nimmt die Zahl ihrer nachgewiesenen positiven Wirkungen ständig zu.

Wie wirkt sich die Ozontherapie auf den Körper aus?

Sie steigert die Bildung und die Funktion der weißen Blutkörperchen (Abwehrzellen, die vor Infektionen schützen). Sie tötet Bakterien, Viren und Pilze ab. Sie ist das stärkste natürliche Desinfektionsmittel, das keine Rückstände hinterlässt. Sie stärkt das Immunsystem und erhöht so die Widerstandsfähigkeit gegen Infektionen. Durch ihre immunregulierende Eigenschaft wirkt sie heilend bei Erkrankungen, die durch eine Fehlregulation des Immunsystems entstehen. Sie hemmt die Vermehrung und Ausbreitung schnell wachsender Krebszellen. Sie erhöht die Elastizität der roten Blutkörperchen (die den Sauerstoff im Blut transportieren) und beschleunigt so deren Durchgang durch die Kapillaren. Sie steigert die Fähigkeit des Blutes, Sauerstoff an das Gewebe abzugeben, und verbessert so die Sauerstoffversorgung der Organe. Sie beschleunigt die intrazelluläre Atmung (die notwendige Energiegewinnung, damit die Zelle ihre Funktion erfüllen kann). Durch ihre entgiftende Eigenschaft unterstützt sie die Reinigung des Körpers von chemischen Substanzen (sie beschleunigt die Ausscheidung von Schwermetallvergiftungen wie Blei oder Quecksilber, von Pestiziden, Medikamentenrückständen, säurehaltigen Stoffen und Pflanzenschutzmittelrückständen). Sie wirkt schmerzlindernd, indem sie die Freisetzung körpereigener Schmerzmittel fördert. Sie verringert die Viskosität des Blutes und verbessert dessen Fließfähigkeit, wodurch die Erweichung von Plaques an der Gefäßwand und die Auflösung von Verstopfungen in den kleinen Blutgefäßen gefördert und so die Durchblutung reguliert wird.

Bei welchen Erkrankungen wirkt sich die Ozontherapie positiv aus?

  • Durchblutungsstörungen
  • Kreuz- und Nackenschmerzen
  • Darmerkrankungen
  • Hauterkrankungen
  • Muskelerkrankungen
  • Gelenkschmerzen und Arthrose
  • Diabetes
  • Allergien
  • Leistungssteigerung bei Sportlern

Was sind die wichtigsten Anwendungsformen der Ozontherapie?

  • Große Eigenbluttherapie (Major-Methode): Bei dieser am häufigsten angewandten Methode werden 50–200 ml Blut entnommen, mit einer festgelegten Ozondosis vermischt und der Person anschließend wieder zugeführt.
  • Kleine Eigenbluttherapie (Minor-Methode): 2–5 cc dem Patienten entnommenes Blut werden mit einer festgelegten Ozondosis vermischt und intramuskulär injiziert.
  • Subkutan: Eine festgelegte Dosis und Menge Ozongas wird mit einer feinen Nadel unter die Haut injiziert.
  • Ozongabe in Körperhöhlen: Ozon wird rektal, vaginal sowie mittels Einsprühen in den Gehörgang verabreicht.
  • Ozongabe in Gelenke: Bei Gelenkbeschwerden wird eine festgelegte Ozondosis mit einer geeigneten Nadel in das Gelenk injiziert.
  • Ozonanwendung in oder um eine Raumforderung bzw. Läsion