Das eigentliche Problem könnte Ihr Darm sein: Der Teufelskreis der Vergesslichkeit
Insbesondere bei Darmstörungen sowie bei Personen mit Candida albicans, also Hefepilzbefall, sowie bei Personen mit Glutensensitivität bzw. -unverträglichkeit tritt Gehirnnebel häufiger auf. Besonders bei Patienten mit Candida albicans werden häufig Gehirnnebel, chronische Müdigkeit, Gewichtszunahme, Übergewicht sowie ein übermäßiges Verlangen nach Süßem beobachtet. Es wurde gezeigt, dass Gluten nicht nur bei Zöliakie-Patienten, sondern auch bei Patienten mit Glutenunverträglichkeit Gehirnnebel verursacht.
Es wurde festgestellt, dass auch bei Patienten mit Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung ein hoher Anteil an Zöliakie-Patienten vorliegt. Demnach wurde bei den Betroffenen nach einer Ernährungsumstellung eine Verbesserung von Verhalten und Leistung festgestellt.
Aus diesem Grund sollte der Umgang mit allen an Gehirnnebel leidenden Patienten wie folgt sein: die gestörte Darmflora sanieren, gegebenenfalls Candida albicans bekämpfen sowie von vornherein feststellen, ob bei der Person eine Nahrungsmittelempfindlichkeit, -unverträglichkeit oder -allergie vorliegt, und die Ernährung entsprechend anpassen …
Reagieren Sie gleichzeitig auch auf Nüsse, Milchprodukte oder bestimmte Obstsorten? Hier sollten Sie genau beobachten, ob sich Ihre Konzentration nach dem Verzehr bestimmter Produkte verschlechtert. Auch eine Unverträglichkeit gegenüber Lektinen kann Gehirnnebel auslösen.
Auch Glutamat sowie künstliche Süßstoffe wie Aspartam oder Sucralose wirken sich bei manchen Menschen negativ auf das Gehirn aus.
Für Patienten mit Candida albicans, also Hefepilzbefall, sind eine wirksame Behandlung, eine richtige und ausgewogene Ernährung sowie Neuraltherapie ebenso wichtig wie die Verwendung geeigneter Nahrungsergänzungsmittel.
DEHYDRATATION DURCH UNZUREICHENDE FLÜSSIGKEITSZUFUHR
Befragt man die Krankengeschichte von Patienten mit Gehirnnebel etwas eingehender, so stellt man fest, dass sie nur wenig Wasser trinken. Es ist erwähnenswert, dass Flüssigkeitsmangel zu den wichtigen Ursachen von Gehirnnebel zählt. Wassermangel verursacht typische Konzentrationsprobleme und kann selbst bei einem leichten Defizit zu erheblichen Folgen führen.
Wussten Sie, dass 75 % des Gesamtvolumens unseres Gehirns aus Wasser besteht?
Damit Ihr Gehirn normal funktioniert und seine Aufgaben ordnungsgemäß erfüllt, muss dieser Wasserspiegel des Gehirns stets aufrechterhalten werden. Eine an der Universität Barcelona in Spanien durchgeführte Studie zeigte, dass bereits bei einem Flüssigkeitsdefizit von 2 % die kognitiven Fähigkeiten beim Menschen erheblich nachlassen.
Bei Anstrengung oder Stress neigen Menschen dazu, regelmäßiges Trinken zu vergessen. Normalerweise benötigen wir 40 ml Wasser pro Kilogramm Körpergewicht.
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