Symptome von Darmpilz... Was Sie außer Zucker meiden sollten
Es ist möglich, dass jeder mit einem einfachen Selbsttest auf Candida testet:
Eine dauerhaft weiß belegte Zunge kann ein starker Hinweis auf eine Candida-Infektion sein.
Candida-Patienten sehen morgens nach dem Aufstehen auf ihrer Zunge oft eine fast schneeweiße, dünne und leicht schleimige Schicht.
Mit einem einfachen morgendlichen Speicheltest können Sie herausfinden, ob Sie Candida haben.
Wie wird der Test durchgeführt: Füllen Sie ein Glas mit frischem Leitungswasser und geben Sie einen Teil Ihres ersten morgendlichen Speichels in das Glas. Der Speichel sollte an der Oberfläche schwimmen. Beobachten Sie nach einigen Minuten bis zu einer Stunde den schwimmenden Speichel. Wenn sich fadenförmige Fasern bilden, die nach unten absinken, geben Sie ein Stück Würfelzucker oder eine entsprechende Menge Kristallzucker in das Wasser. Sie werden sehen, dass sich der Pilz enorm vermehrt.
Dies entspricht der Art und Weise, wie der Pilz im Darm wirkt, und führt zu dem gefährlichen Ergebnis, dass Candida Ihren Darm befällt und Löcher in die Darmwand schlägt. Candida vermehrt sich rasch durch raffinierte Kohlenhydrate, raffinierten Zucker und Alkohol.
Der Test ist jedoch wissenschaftlich nicht exakt, und es gibt viele Fehlerquellen. Allein dieser Test bestimmt mit einer Genauigkeit von etwa 60 %, ob Sie Candida haben. Wenn Sie ein Medikament einnehmen und dieses am Vortag eingenommen wurde, kann die Wirkung ausbleiben oder verzögert sein. Auch wenn der Körper nur leicht dehydriert ist, kann ein falsches Ergebnis entstehen.
Der Selbst-Speicheltest
Der Konsum von industriellem Zucker und Mehl fördert die Entwicklung von Candida, einem äußerst lästigen Pilz, der sich meist hartnäckig in Rachen und Darm festsetzt.
Ein dickerer weiß-gelblicher Zungenbelag, der morgens auf dem größten Teil der Zunge sichtbar ist, ist verdächtig. Wenn dieser den ganzen Tag über bestehen bleibt, kann dies nahezu sicher als Zeichen dafür gewertet werden, dass etwas nicht stimmt.
Mit einem leicht durchzuführenden Speicheltest können Sie relativ zuverlässig feststellen, ob Ihr Organismus übermäßigem Stress und damit möglicherweise Candida albicans ausgesetzt war. Ist der Speicheltest positiv, müssen Sie unbedingt so bald wie möglich Ihre Ernährung umstellen!
Der als Candida albicans bekannte Hefepilz ist verbreiteter, als Sie denken!
Antibiotika töten die symbiotischen Darmbakterien, die für die Abwehr von Pilzinfektionen wichtig sind, ebenso wie die für uns schädlichen Bakterien. Mittlerweile verschreiben sogar Schulmediziner zusätzlich zu Antibiotika Präparate zur Wiederherstellung der Darmflora. Eine weit problematischere und viel weniger bekannte Tatsache ist jedoch, dass die meisten Käsesorten, Fleischprodukte und viele andere Lebensmittel Antibiotika enthalten, die die Darmflora fortlaufend stören. Der Pilz ist in diesem Fall der Hauptnutznießer, und diese Tatsache erklärt, warum immer mehr Menschen von Pilzinfektionen und insbesondere von Candida albicans betroffen sind.
Bei rund 70 % aller gesunden Menschen und nahezu regelmäßig bei Trägern von Zahnprothesen lassen sich sprossende Pilze auch in der mikrobiellen Mundflora nachweisen, wobei auch hier Candida albicans der am häufigsten gefundene Pilz ist. Ein positiver Befund im Mund weist nicht zwangsläufig auf eine Erkrankung hin. Denn in unserer natürlichen Mundflora befinden sich viele verschiedene Mikroben. Die Menge der Mikroben macht den Unterschied.
Ist das Ökosystem der Mundflora jedoch aus dem Gleichgewicht geraten, führt dieses veränderte Milieu beispielsweise zur Vermehrung von Pilzen, die dann die Kontrolle übernehmen können, wodurch sich in Ihrem Mund Mundsoor bildet. Pilze sind Bestandteil vieler Lebensmittel, die die Hauptinfektionsquelle darstellen.
Faktoren, die zur Vermehrung von Darmpilzen führen:
- Häufige Antibiotikaeinnahme
- Langfristige Einnahme der Antibabypille
- Ansammlung von Schwermetallen und Giftstoffen im Körper (Rauchen, längerer Aufenthalt in verrauchten Räumen, außerdem erhöht auch verschmutzte Luft die Schwermetallbelastung im Körper)
- Trinken von gechlortem Wasser, Einnahme entzündungshemmender Medikamente wie Kortison
- Häufiger Verzehr raffinierter Kohlenhydrate und zuckerhaltiger Lebensmittel
- Übermäßiger Alkoholkonsum
Ein Grund für schleimigen und klebrigen Speichel kann ein sehr trockener Mund am Morgen sein. Auch Dehydrierung führt dazu, dass der Speichel dicker, schleimiger und faseriger wird.
Allergien, Umweltgifte und kaltes Wasser können ebenfalls zur Eindickung des Speichels führen.
Weitere Ursachen können bakterielle oder virale Infektionen, Schimmelbefall oder Parasitenbefall sein.
Der eindeutige Nachweis von Candida
Es gibt mehrere Wege, dies im medizinischen Labor zu tun:
- Antikörpertest: Eine Speichelprobe kann im Labor auf Antikörper untersucht werden.
- Vegatest oder HRV – Analyse mit Reviquant
- SFF-Stuhlanalyse
- Candida-Test mittels Blut- oder Stuhlproben: Hierfür werden Pilzkulturen angelegt, um festzustellen, ob eine Pilzinfektion vorliegt.
- Bei einem vaginalen Pilzbefall sollte ein Abstrich entnommen und unter dem Mikroskop untersucht werden. Insbesondere bei wiederkehrendem vaginalem Pilzbefall können hierbei auch Pilzkulturen angelegt werden, um resistente pathogene Pilze zu identifizieren.
Candida-Heimtest
Um festzustellen, ob Ihre vaginale Infektion durch einen vaginalen Pilzbefall verursacht wird, können Sie auch zu Hause einen Selbsttest durchführen. Dafür können Sie in der Apotheke einen rezeptfreien Candida-Test erwerben oder online bestellen.
Symptome von Darmpilz:
| -Schwäche, Müdigkeit, Erschöpfung -Gedächtnisprobleme, Vergesslichkeit -Konzentrationsmangel -Blähungen/Verstopfung/Gase -Gewichtszunahme/Übergewicht -Ekzeme -Gelenk- und Muskelschmerzen -Kopfschmerzen/Migräne |
-Hautprobleme wie Rötung und Juckreiz -Starke Darmkrämpfe -Gestörtes Immunsystem -Häufiges Erkranken -Übermäßiges Verlangen nach zuckerhaltigen Lebensmitteln -Empfindlichkeit gegenüber bestimmten Lebensmitteln -Hormonelle Störungen -Angst und Depression |
Darmpilz ernährt sich von Zucker!
Was Sie außer Zucker MEIDEN SOLLTEN:
- Trockenfrüchte
- Künstliche Süßstoffe
- Alkohol
- Honig, Traubensirup, Marmelade, Sirupe (z. B. Agavendicksaft)
- Weißer Reis/Basmati
- Alles aus Weißmehl: Nudeln, Teigwaren, Kuchen und Konditoreiwaren
- Lebensmittel mit Zusatz- und Konservierungsstoffen (stark verarbeitet)
- Schimmelkäse & Kuhmilch
- Gentechnisch veränderte Lebensmittel
Weitere Informationen zu diesem und ähnlichen Themen finden Sie in meinem Buch „Antientzündlicher Ernährungsratgeber“.