Bei wem wird eine Entgiftung angewendet
Behalten Sie stets im Hinterkopf, dass die eigentliche Ursache chronischer Beschwerden ein nicht ordnungsgemäß funktionierendes vegetatives (autonomes) Nervensystem sowie im Bindegewebe angesammelte Toxine sind. Eine gemeinsam mit der Neuraltherapie durchgeführte Behandlung hilft dabei, die im Bindegewebe abgelagerten Toxine zu mobilisieren und aus dem Körper abzuführen. So wird die körpereigene Regulationsfähigkeit unterstützt.
Auch wenn der Entgiftungsprozess des Körpers mindestens sechs Monate dauert, ist es für ein gesundes Leben von großer Bedeutung, dass der Körper auch nach diesem Zeitraum ein Leben lang im Rahmen seines natürlichen Prozesses durch die oben genannten Methoden unterstützt wird.
HÄNGT VOM STOFFWECHSEL DER JEWEILIGEN PERSON AB
Da jeder Mensch eine andere Konstitution besitzt, reagieren wir – ebenso wie wir unterschiedlich auf Krankheiten und andere äußere Einflüsse reagieren – auch auf Toxine jeweils unterschiedlich.
Während der Körper mancher Menschen Toxine leichter eliminieren kann, ist der Stoffwechsel anderer Menschen nicht in der Lage, diese Funktionen mit der gewünschten Effizienz zu erfüllen. (Ein gesundes vegetatives Nervensystem und ein intaktes Grundsystem sind hierfür Voraussetzung). Die wirksamste Behandlungsmethode, um Toxine über das vegetative Nervensystem und das Bindegewebe zu eliminieren, ist die Neuraltherapie. Ein Entgiftungsprogramm, in dem die Neuraltherapie nicht enthalten ist, steht auf einem wackligen Fundament. Dennoch sollte stets eine individuell auf die Person abgestimmte Kombinationstherapie das Ziel sein, statt einer Monotherapie.
Aus diesen Gründen hängt der Zeitpunkt, an dem der Körper einer Person entgiftet werden sollte, vom individuellen Stoffwechsel dieser Person ab.
Dieser als Detoxifikation bezeichnete Prozess sollte unter mehreren Gesichtspunkten betrachtet werden.
Diese sind:
- Regulation des vegetativen Nervensystems, der Grundsubstanz und des Grundsystems mittels Neuraltherapie
- Entgiftung des Körpers nach Durchführung eines Nahrungsmittelunverträglichkeitstests im Rahmen spezieller Diäten
- Regulierung des Säure-Basen-Haushalts des Körpers über festgelegte Zeiträume unter ärztlicher Kontrolle
- Mikrobiologische Begleittherapien zur Regulierung der Darmflora nach einer individuell durchgeführten Darmflora-Analyse
- Reviquant – Magnetfeldtherapie
- Individuell abgestimmte Supplementierung mit Vitaminen, Mineralstoffen, Antioxidantien und Spurenelementen nach dem Ansatz der Orthomolekularen Medizin
- Gemüsesaft- und Obstsaftkuren
- Biophotonentherapie
- Individuell abgestimmte Kräutertees und Pflanzenkuren
- Bei Vorliegen einer Schwermetallbelastung individuell angepasste Chelattherapien
- Darmreinigung (Colon-Hydro-Therapie)
- Bei Bedarf homöopathische Begleitbehandlungen
- Ozonanwendungen
- Algenbäder
- Sauna, Hamam, Thermalbad oder hyperthermische Sitzungen (Schwitzen)
BEI WEM WIRD ALSO EINE ENTGIFTUNG ANGEWENDET
Neben den Laborwerten kann sich der Entgiftungsbedarf des Körpers auch durch klinische Anzeichen zeigen, wie plötzlich auftretende, ohne erkennbare Ursache bestehende Kopf-, Rücken- und Nackenschmerzen, allergische Symptome, Schlaflosigkeit, Verhaltensänderungen, Gelenkschmerzen, immer wiederkehrende Atemwegsprobleme sowie allergische Reaktionen auf Lebensmittel.
Darüber hinaus wird heute ausdrücklich darauf hingewiesen, dass auch Arthritis, anhaltende Verstopfung, Hämorrhoidalbeschwerden, Geschwüre im Verdauungstrakt, Nasennebenhöhlenbeschwerden sowie Hautprobleme wie Ekzeme und Schuppenflechte eine Indikation für eine Detoxifikation darstellen.
Wenn sich eine Person unwohl fühlt und aufgrund solcher Beschwerden ihren Arzt aufsucht, ist es für eine gesunde Vorgehensweise sehr sinnvoll, dass nach entsprechenden Laboruntersuchungen (Blut-, Urin-, Stuhl-, Haaranalysen, Leberfunktionstests usw.) eine Entgiftungsbehandlung unter ärztlicher Aufsicht durchgeführt wird.
In meinem nächsten Beitrag werde ich auf das Thema „Worauf bei einer Entgiftung zu achten ist“ eingehen.