Wie oft pro Woche sollte man ihn essen... Die unzähligen Vorzüge von Fisch
Die im Fisch enthaltenen Fettsäuren Omega-3 und Omega-6 schützen uns vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen und wirken sich zudem positiv auf Depression, Krebs, Bluthochdruck und Cholesterin aus. Zwei- bis dreimal pro Woche Fisch zu essen ist überaus vorteilhaft.
Es stimmt, dass an Orten wie Alaska und Grönland extrem kalte Temperaturen herrschen, das Leben zwischen Schnee und Eis stattfindet und die Menschen sich nach Sonnenlicht sehnen. Solche Klimazonen wirken sich sehr positiv auf die Herzgesundheit aus. Denn in der Ernährungskultur dieser Regionen dominieren Meeresfrüchte. Die im Fisch enthaltenen Fettsäuren Omega-3 und Omega-6 wirken sich nicht nur positiv auf Herz-Kreislauf-Erkrankungen aus, sondern auch auf viele weitere Erkrankungen wie Depression, Krebs, Bluthochdruck, Typ-2-Diabetes, Nierenerkrankungen, Knochenerkrankungen und erhöhte Cholesterinwerte.
Zu den Fischen, die besonders reich an Omega-3 sind, zählen vor allem Makrele, Sardine, Sardelle und Lachs. Omega-6 lässt sich neben Fisch auch in pflanzlichen Ölen finden, allen voran Maiskeimöl sowie Sonnenblumenöl, Sojaöl und Haselnussöl. Experten weisen darauf hin, dass diese vom Körper nicht selbst produzierbaren Fette aus gesundheitlichen Gründen unbedingt von außen zugeführt werden müssen. Die American Heart Association empfiehlt, mindestens zweimal pro Woche Fisch zu essen. Dabei sollte nicht vergessen werden, dass ein unbedachter Konsum von Fischölkapseln falsch und sogar schädlich sein kann.
NEBEN DER RICHTIGEN ERNÄHRUNG...
Die enthaltenen Vitamine A, B, D, E und K, Mineralstoffe wie Kalzium, Magnesium, Eisen, Selen und Phosphor sowie Proteine, Fette und Fettsäuren machen Fisch anderen Fleischsorten gegenüber überlegen.
Wissenschaftler, die darauf hinweisen, dass Fisch einen höheren Anteil an ungesättigten im Vergleich zu gesättigten Fettsäuren aufweist, lenken die Aufmerksamkeit besonders auf die ungesättigten Omega-3-Fettsäuren. Omega-3, das im Säuglings- und Kindesalter die Entwicklung des Nervensystems und des Gehirns unterstützt, hat im höheren Lebensalter eine große Bedeutung für den Erhalt der allgemeinen Gesundheit. Zahlreiche wissenschaftliche Studien zeigen, dass in Bevölkerungsgruppen, die im Mittelmeerraum oder in skandinavischen Ländern leben und sich überwiegend von Fisch und anderen Meeresfrüchten ernähren, insbesondere Herz-Kreislauf-Erkrankungen seltener auftreten. Es wäre jedoch nicht richtig, dies allein auf Fischöle zurückzuführen. Für die Herzgesundheit ist generell auch der Lebensstil von Bedeutung. Das heißt, neben der richtigen Ernährung sind regelmäßige Bewegung und vor allem der Verzicht auf das Rauchen unerlässlich.
Omega-3-Fettsäuren kommen nicht nur in Fisch vor, sondern auch in grünblättrigem Gemüse – allen voran Portulak – sowie in Lebensmitteln wie Haselnüssen, Mandeln, Walnüssen und Avocados. Omega-6 findet sich hingegen eher in pflanzlichen Speiseölen. Experten empfehlen, Omega-Fettsäuren insbesondere über die Nahrung aufzunehmen, und raten zu größerer Vorsicht beim Gebrauch von Fischölkapseln.
In einem gesunden Ernährungsplan darf Omega-3 nicht fehlen; wenn es nicht über die Nahrung aufgenommen werden kann, ist die Einnahme als Nahrungsergänzungsmittel erforderlich.