Was sind die Ursachen für lästige Blähungen
Wir haben eine reichhaltige Küche. Viel Tomatenmark, viel Fett und viel Fleisch… Manche von uns werden nicht satt, ohne Fleisch zu essen. Manche wachen nachts auf und essen. Manche essen mehr Brot als eigentliches Essen und trinken dabei nur 1-2 Glas Wasser am Tag. All das, was ich hier aufgezählt habe, sind Ursachen für Meteorismus, also Blähungsbildung infolge unvollständiger Verdauung.
Die Verdauung der Nahrung beginnt im Mund mit dem Kauen. Die durch das Schlucken in den Magen gelangte Nahrung wird durch die Magenbewegungen mechanisch und durch die Magensäfte chemisch verdaut. Die durch Enzyme und Sekrete erfolgende chemische Verdauung erreicht ihr Maximum im Dünndarm. Nach der abschließenden Resorption im Dickdarm erfolgt die Ausscheidung.
Eine gewisse Menge an Gasbildung während der Verdauung ist normal. Allerdings wird das entstehende Gas vom Magen-Darm-System kontrolliert aus dem Körper ausgeschieden. Pathologisch, den Betroffenen störend und behandlungsbedürftig ist jedoch der Zustand, in dem das Gas den Betroffenen stört und weder oral noch rektal ausgeschieden wird.
URSACHEN DER GASBILDUNG (METEORISMUS)
- Gestörte Darmflora (Dysbiose)
- Vorliegen von Nahrungsmittelunverträglichkeiten
- Unzureichende Verdauungsenzyme (bedingt durch eine Gallenblasenoperation, durch dysbiosebedingte Pankreasenzym-Insuffizienz usw.)
- Das Vorhandensein von Darmpilzen (Candida) ist die häufigste Ursache für Gasbildung. Natürlich gehen damit auch andere Beschwerden einher.
Die Verhaltensweisen, die diesem Zustand den Boden bereiten, lassen sich wie folgt aufzählen:
- Schnelles Essen
- Nach langem Fasten auf einmal sehr viel essen
- Unausgewogene Ernährung
- Einseitige Ernährung
- Zu wenig Wasser trinken
- Während des Essens Wasser trinken
- Konsum raffinierter Lebensmittel
- Abends sehr viel essen
- Keine geregelte Toilettengewohnheit
- Ballaststoffarme Ernährung
Wenn sich trotz dieser Maßnahmen an Ihrer lästigen Gasbildung nichts ändert, empfehle ich Ihnen, einen Facharzt für Komplementärmedizin für eine Untersuchung der Darmflora und eine Nahrungsmittelanalyse aufzusuchen.
DER DARM ALS EIGENTLICHES IMMUNORGAN
Was kann das Immunsystem einschränken?
Nach dem enzymatischen Abbau der Nahrung wird die aus dem Darmbereich stammende Lymphe über das in den Darmwänden befindliche Lymphgefäßsystem an die Leber weitergeleitet – das wichtigste Entgiftungsorgan, in dem sich auch die Peyer-Plaques öffnen, das größte lymphatische Organ (80 % des lymphatischen Systems). Es liegt nahe, dass durch fehlerhafte Ernährung im Darm dauerhaft entstehende Toxine die im Darm lokalisierten Peyer-Plaques blockieren können, bevor sie überhaupt die Leber als Entgiftungsstation erreichen.
Da der menschliche Körper diese Vergiftung und Blockierung des Immunsystems lange Zeit auf andere Weise kompensiert, spüren wir diese unsere Zellfunktionen negativ beeinflussenden Vorgänge leider erst Jahre später, wenn Krankheitssymptome plötzlich auftreten:
- Allergien
- Chronische Hauterkrankungen
- Rheumatische Erkrankungen
- Anfälligkeit für mikrobielle Erkrankungen
- Chronische Müdigkeit
- Minderwertiger Schlafzustand
- Psychische Erkrankungen
Wenn solche Erkrankungen auftreten, sind sie die Folge einer über Jahre andauernden Blockade des Darms als dem zentralen Immunorgan. Durch ständig fehlerhafte Ernährung im Darm durch Fäulnis- und Gärungsprozesse entstehende krankmachende Giftstoffe werden durch mehrfache Dickdarmreinigung mittels Kolon-Hydrotherapiegerät, begleitet von einer gleichzeitigen Ernährungsumstellung (Ernährung nach dem Säure-Basen-Gleichgewicht), langsam, aber sicher eliminiert.
Die Befreiung des Darms von Abbauprodukten gewinnt nur dann Sinn, wenn gleichzeitig eine Ernährungsumstellung erfolgt.
- Depressive Stimmungslage
- Motivationsmangel / Gleichgültigkeit / übermäßige Anspannung
- Anhaltende Müdigkeit und Antriebslosigkeit
- Therapieresistenter generalisierter Juckreiz
- Hautausschläge jeder Art und in großer Zahl
- Führt zu Immunschwäche
Wenn diese Befunde bei Ihnen vorliegen, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass bei Ihnen ein Darmpilz, also Candida albicans, vorliegt.