Die Hauptursache chronischer Müdigkeit
Müdigkeit ist eine allgemeine Beschwerde und kann die Energiereserven unseres Körpers erschöpfen. Chronische Müdigkeit gehört heutzutage nicht nur bei älteren Menschen, sondern auch bei jungen Menschen in stressigen Berufen zu den häufigsten Beschwerden.
Es gibt Lösungen, die im Umgang mit chronischer Müdigkeit helfen können. Zu den Hauptursachen chronischer Müdigkeit zählen Depression, Anämie, Hypothyreose, Vitamin- und Mineralstoffmangel, das prämenstruelle Syndrom, die Menopause, Allergien, chronische Darmfunktionsstörungen, chronische Verstopfung, übermäßige Blähungen, Pilzinfektionen, Nackenbeschwerden, Schlafstörungen und Schlafapnoe.
Das Chronische Erschöpfungssyndrom (CFS) ist ein klinisches Bild, dessen Definition noch nicht endgültig geklärt ist. Die Hauptbeschwerde der Patienten sind Müdigkeit und Schwäche. Chronische Müdigkeit ist eine Erkrankung, die länger andauert und schwerer verläuft als die durch körperliche Aktivität bedingte Müdigkeit. Die Diagnose des CFS hängt von bestimmten Kriterien ab. Das unveränderliche Symptom ist ein ständig wiederkehrender Müdigkeitszustand, der auch durch Bettruhe nicht vergeht. Wenn die genaue Ursache des CFS nicht festgestellt werden kann und der Zustand seit etwa sechs Monaten anhält, kann dies auf eine sehr ernste Erkrankung hinweisen. Diese Situation muss unbedingt gründlich abgeklärt werden. Wichtig ist auch, dass der schwere und unüberwindbare Erschöpfungszustand nicht durch Ruhe vergeht und keinen Zusammenhang mit körperlicher Aktivität oder Anstrengung aufweist. CFS führt bei Betroffenen zu einer Verminderung der Leistungsfähigkeit im Beruf, im sozialen Bereich und bei persönlichen Aktivitäten.
Eines der wichtigen Kriterien des CFS ist zudem das häufige Wiederauftreten dieses klinischen Bildes. Das zweite wichtige Grundkriterium ist, dass eine derart schwere Müdigkeit keiner Ursache zugeordnet werden kann, einschließlich bestehender psychischer und psychiatrischer Erkrankungen.
Beim CFS treten neurologische und psychische Symptome sehr häufig auf. Das wichtigste durch CFS verursachte Problem ist die Vergesslichkeit. Bei vielen Patienten stehen Schwierigkeiten wie die Unfähigkeit, einfache Rechenaufgaben mit Zahlen durchzuführen, sich an Wörter zu erinnern oder Gelesenes im Gedächtnis zu behalten, im Vordergrund. CFS führt zu einer Abnahme des Auffassungs- und Konzentrationsvermögens und nach einiger Zeit zu ausgeprägter Gedankenverwirrung und schneller Reizbarkeit. Oft fällt es schwer, CFS von klassischen depressiven Zuständen zu unterscheiden.
Es gibt zahlreiche Veröffentlichungen darüber, dass insbesondere bestimmte Viren bei der Entstehung dieses Syndroms eine Rolle spielen. In jüngsten Studien wurde festgestellt, dass CFS auch bei Personen, die eine Covid-19-Erkrankung durchgemacht haben, deutlich zugenommen hat. Auch das Arbeiten in übermäßiger Dunkelheit oder Dämmerlicht, ein ständig lärmendes Umfeld sowie das Arbeiten an einem zu kalten oder zu heißen Ort können Ursache für Müdigkeit sein.
Die Diagnose des CFS erfordert eine sorgfältige körperliche Untersuchung, eine gründliche Beurteilung des Patienten und eine sehr detaillierte Laboruntersuchung. Beim CFS sind vor allem die Schilddrüse, aber auch Kortison, Sexualhormone, Vitamin B12, Folsäure, Selen, Ferritin, der zelluläre Immunstatus des Patienten, Magnesium sowie darüber hinaus eine ausführliche Stuhluntersuchung erforderlich.
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