Das Rezept für gesundes Altern: Anti-Aging...
Die Menschheit erforscht seit Jahrtausenden, wie sich das Altern verhindern lässt und ob ewiges Leben möglich ist.
Altern bezeichnet die Summe aller Veränderungen, die mit der Befruchtung beginnen und im Laufe der Zeit auf natürliche Weise auftreten. Es ist ein Abbauprozess. Was dabei gemessen wird, ist die Verkürzung der Lebensdauer und das steigende Risiko einer Schädigung des Organismus. Altern bedeutet, dass sich der Mensch mit zunehmendem chronologischem Alter mit steigender Wahrscheinlichkeit dem Tod nähert.
Anti-Aging* ist kein Trend. Es ist ein Leitfaden, der uns in jedem Moment unseres Lebens vital, frisch, wach und gesund hält. Altern ist die allmähliche Abnahme der normalen körperlichen und seelischen Funktionen des Menschen. Der von sehr unterschiedlichen Faktoren beeinflusste Alterungsprozess kann zwar nicht verhindert, wohl aber verzögert werden. In der medizinischen Fachliteratur hat sich zudem längst der Begriff des „qualitativen Alterns“ etabliert.
Die Medizin, die den Alterungsprozess verzögert, verlangsamt und mitunter sogar umkehrt, nennt man „Anti-Aging“-Medizin.
ALTER IST KEINE KRANKHEIT
Beim Altern, einem gut erforschten allgemeinen physiologischen Prozess, nehmen die normalen körperlichen und seelischen Funktionen des Menschen allmählich ab.
Überschussenergie, mangelnde körperliche Aktivität, übermäßige Anspannung und eine Vielzahl von Risikofaktoren führen im Körper zu einer Zunahme freier Radikale. Das Altern, das als Ganzes betrachtet werden sollte, muss als ein natürliches und unvermeidliches Ereignis angesehen werden. Ziel ist es an dieser Stelle nicht, das unmögliche Unterfangen zu versuchen, das Altern aufzuhalten, sondern vielmehr den Alterungsprozess zu verlangsamen und ein ausgewogenes, gesundes Altern des Körpers zu ermöglichen.
WARUM ALTERN WIR?
Es gibt fünf wichtige Theorien, die das Altern teilweise erklären. Diese sind:
- Telomerase-Theorie – Programmtheorie
- Hormontheorie
- Theorie der freien Radikale
- Verschleißtheorie
- Immunsystemtheorie
VERÄNDERUNGEN DURCH DAS ALTERN
Die mit dem Altern einhergehenden physiologischen Veränderungen in den Organsystemen sind unter normalen Bedingungen in der Regel nicht so ausgeprägt, dass sie die Körperfunktionen deutlich beeinträchtigen. Das Altern verringert vielmehr die Reservekapazitäten der Systeme. Unter verschiedenen Stressbedingungen kann der alternde Körper aufgrund dieser verringerten Reservekapazitäten seine Funktion möglicherweise nicht steigern. Der Alterungsprozess verändert unsere Leistungsfähigkeit und unseren Körper und führt zu Veränderungen in unserem Organismus. Diese Veränderungen in den Organen lassen sich jedoch verlangsamen.
ALTER UND UMWELT
Auch wenn ältere Menschen in Ruhe ihre normalen Funktionen aufrechterhalten können, nimmt ihre Fähigkeit, sich an Umweltbelastungen anzupassen, deutlich ab. Die Widerstandsfähigkeit älterer Menschen gegen Infektionen sinkt, sie können extreme Hitze- und Kältebelastungen sowie Klimaveränderungen schwerer tolerieren und werden nach der Verabreichung von Medikamenten anfälliger für Toxizität und Nebenwirkungsrisiken. Ältere Menschen sind zudem stärker als jüngere Menschen gefährdet, von Umweltchemikalien betroffen zu sein.
DIE LAST DES ALTERS: ÜBERGEWICHT
Die Weltgesundheitsorganisation bezeichnet Übergewicht als chronische Krankheit, die sich weltweit ausbreitet und Bauch, Beine und Hüfte betrifft. Bekannt ist, dass etwa 41 Millionen Deutsche übergewichtig sind. Diese Personen fallen in die Kategorie der Adipositas. Rauchen, Bewegungsmangel und Übergewicht sind drei wichtige Faktoren, die den Alterungsprozess beschleunigen.