Gicht-Patienten sollten diese Lebensmittel meiden
Gicht ist eine Erkrankung, die auf einer Störung des Purinstoffwechsels beruht. Harnsäure ist das Endprodukt des Purinstoffwechsels. Da der Purinstoffwechsel bei Gicht-Patienten gestört ist, müssen diese Personen purinreiche Lebensmittel meiden.
Zu den wichtigsten purinfreien Lebensmitteln gehören Milch, Eier, Reis, Nudeln, Kartoffeln, Getreideprodukte und Fett.
Zu den wichtigsten purinreichen Lebensmitteln gehören hingegen: Fleisch, Innereien, Sardellen, Bonito, die Haut von Geflügel, Wurstwaren (Sucuk) und ähnliche Lebensmittel. Auch Hülsenfrüchte und Kohl sind sehr purinreiche Lebensmittel. Diese Lebensmittel zu meiden ist für unsere Gesundheit äußerst wichtig. Aus diesem Grund sollte darauf geachtet werden, dass die Lebensmittel in den Mahlzeiten purinarm sind.


SEHR WICHTIG, DAMIT SIE EIN GESUNDES LEBEN FÜHREN KÖNNEN...
Gicht-Patienten müssen purinhaltige Speisen und Getränke und insbesondere Alkohol unbedingt meiden. Alkohol ist einer der Stoffe, die Gicht-Patienten unbedingt vermeiden sollten. Denn Alkohol beschleunigt durch seine Wirkung auf die Leber den Abbau von Purin, während er gleichzeitig dessen Ausscheidung über die Nieren einschränkt. Dies führt zur Ablagerung von Harnsäurekristallen im Körper. Aus diesem Grund ist es für Gicht-Patienten sehr wichtig, Alkohol zu meiden, um ein gesundes Leben zu führen.
Gicht-Patienten sollten mindestens 3 Liter Wasser pro Tag trinken, um die Nierenfunktion zu aktivieren. Kalorienreiche Getränke wie Cola, Limonade und andere sollten gemieden werden. Alkoholfreies Bier enthält im Vergleich zu alkoholhaltigem Bier die gleiche Menge an Purin. Daher sollte auch Bier vermieden werden. Als Getränke sollten stilles Wasser, Sodawasser, ungesüßte Kräutertees sowie Gemüse- und Fruchttees konsumiert werden. Kaffee und Tee sind nicht verboten. Da das in Kaffee und Tee enthaltene Purin zudem ausgeschieden wird, ohne in Harnsäure umgewandelt zu werden, besteht kein Risiko der Ablagerung. Dies gilt auch für Kakao.
Bei Gicht kann durch multimodale Ansätze wie die Regulierung der Ernährung, die Regulierung der Darmflora, Neuraltherapie und Magnetfeldtherapie das erneute Auftreten von Anfällen kontrolliert, die Entstehung von Gelenkschäden verhindert und die Nierenfunktion unterstützt werden.
Hüseyin Nazlıkul
Odatv.com