Die Nachteile von schnellem Essen
Schnell und häufig essen: Der Verdauungsprozess beginnt im Mund mit dem Kauen des Bissens. Nicht ausreichend gekaute Nahrung gärt in den Verdauungsorganen. Deshalb müssen Menschen, die nicht langsam essen, früher oder später einen Arzt aufsuchen. Wenn jemand nicht genügend Zeit zum Essen hat, sollte er so viel essen, wie die Zeit erlaubt. Auch die besten Lebensmittel, die wir zu uns nehmen, nützen uns nur, solange wir sie auch verdauen können. Jeder, der seine Gesundheit erhalten möchte, sollte jeden Bissen langsam kauen.
Wassertrinken während des Essens: Flüssigkeiten, die während des Essens getrunken werden (Getränke, Wasser, Saft usw.), blähen den Magen auf und belasten ihn. Außerdem verdünnen diese Flüssigkeiten den Verdauungssaft des Magens und schwächen dadurch seine Wirkung. Andererseits stoppen kalte Getränke, die während des Essens getrunken werden, die Verdauung. Denn der Magen benötigt eine bestimmte Temperatur, um den Verdauungsprozess durchführen zu können.
Mehr essen, als nötig ist: Dies ist einer der Hauptgründe für schlechte Verdauung. Man sollte den Tisch verlassen, bevor man vollständig satt ist. Der beste Weg, übermäßiges Essen zu vermeiden, ist, wenige verschiedene Gerichte auf den Tisch zu bringen und in kleinen Portionen zu servieren.
Zu eng aufeinanderfolgende Mahlzeiten: Sowohl der Magen als auch der Darm benötigen eine bestimmte Zeit, um ihre Aufgaben zu erfüllen. Wird nicht übermäßig gegessen, benötigt eine normale Verdauung 4–5 Stunden, bei manchen Lebensmitteln sogar 5–6 Stunden.
SICH SOFORT HINZULEGEN IST FALSCH ...
Einmal pro Woche eine Obstkur zu machen oder nach dem Abendessen bis zum Abendessen des nächsten Tages nichts zu essen, gehört zu den Geheimnissen, jung zu bleiben. Wir sollten unseren Verdauungsorganen mindestens einmal pro Woche eine Pause gönnen.
Snacken zwischen den Mahlzeiten: Diese Art von Gewohnheiten belastet den Magen und stört die Darmflora. Aus diesem Grund ist eine Nachmittagsmahlzeit für Erwachsene unnötig.
Spätes Essen am Abend: Es ist falsch, sich sofort nach dem Essen hinzulegen, da der Schlaf die Verdauung verzögert. In diesem Fall wacht man am nächsten Morgen müde auf. Abendessen sollten leicht sein. Für Menschen, die tagsüber nicht ausreichend Nahrung aufnehmen konnten, gelten jedoch andere Bedingungen.
Wird müde und gereizt gegessen, kann unser Nervensystem die Verdauung nicht unterstützen. Deshalb ist es besser, in einem solchen Zustand nichts zu essen. Man sollte erst essen, nachdem die Müdigkeit vorbei ist oder die Anspannung sich gelöst hat. Übermäßige Müdigkeit verhindert, dass die Magenmuskulatur die Nahrung ausreichend durchmischt.
Pilzinfektionen im Darm: In diesem Zustand fühlt sich der Betroffene sehr müde. Es besteht ein übermäßiges Verlangen nach Zucker und Süßem. Es kommt zu übermäßiger Blase im Darm. Manchmal können sogar refluxartige Beschwerden auftreten.
ROHES OBST SOLLTE VERMIEDEN WERDEN
Schlaflosigkeit: Sie kann zu Verdauungsstörungen führen. Außerdem erschöpft sie die Reserven des Nervensystems und stört dadurch das Gleichgewicht der Verdauung.
Essen bei Fieber: Es führt zu einem weiteren Anstieg des Fiebers. Denn hohes Fieber trocknet den Verdauungssaft aus. In solchen Fällen sollte gefastet werden, um schneller Genesung zu erreichen. In der Natur frisst kein Tier, wenn es krank ist.
Alle Arten von scharfen Gewürzen: Gewürze wie Senf, Essig, schwarzer Pfeffer usw. stören, besonders bei einem schwachen Magen, den Verdauungssaft, verändern die chemische Zusammensetzung des Magens und führen zu Verdauungsstörungen.
Rohes Obst: Da es hohe Mengen an Säure enthält, sollte rohes Obst vermieden werden.
Verderbende Lebensmittel: Sie fördern die Vermehrung von Mikroorganismen und führen zu Verdauungsstörungen.
Aufgewärmte Speisen: Wenn ein Gericht nach dem Kochen abkühlt, erstarrt das darin enthaltene Fett. Bakterien bleiben in diesem erstarrten Fett zurück. Wird das Gericht erneut erwärmt, vermehren sich die darin enthaltenen Bakterien rasch. Wenn wir solche Speisen essen, sehen wir die schädlichen Auswirkungen nicht sofort, aber mit der Zeit werden Leber, Nieren, Gallenblase und Darm negativ beeinflusst.
Frittiertes: Unabhängig von der Art des Öls ist Frittiertes in der Regel schwer verdaulich. Denn bei hoher Temperatur zersetzt sich das Fett, und diese Zersetzung schädigt die Leber.
Übermäßige Mengen an Zucker: Sie führen zu Verdauungsstörungen. Zucker ist eine Substanz, die schnell säuert, und beeinflusst alle an der Verdauung beteiligten Organe negativ.
Die Ursachen von Verdauungsstörungen ließen sich noch weiter ergänzen.
Für weitere Informationen zu diesem und ähnlichen Themen können Sie mein Buch „Neuraltherapie – Eine andere Behandlung ist möglich“ zurate ziehen.
Hüseyin Nazlıkul