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Sie dachten, die Seuche sei vorbei? Sie irrten sich: Wenn die Rückstände geblieben sind, finden Sie…

Dr. Hüseyin Nazlikul
Dr. Hüseyin Nazlikul 13.07.2025 3 min read

Die COVID-19-Pandemie hat sich nicht nur in der akuten Phase, sondern auch durch langfristige Symptome, die bei einem großen Teil der Genesenen auftreten, zu einer globalen Gesundheitskrise entwickelt. Dieser als „Long COVID“ oder „Post-COVID-Syndrom“ bezeichnete Zustand ist laut Weltgesundheitsorganisation durch Symptome gekennzeichnet, die Wochen oder Monate nach der Infektion fortbestehen oder neu auftreten. Zu den häufigsten Beschwerden gehören Brain Fog, chronische Erschöpfung, Einschlafstörungen, exzessive Tagesmüdigkeit und neurokognitive Störungen.

Störung des autonomen Nervensystems bei Post-COVID und die Bedeutung der Regulationsmedizin

Das durch COVID-19 verursachte Ungleichgewicht im autonomen Nervensystem (ANS) wird wissenschaftlich mittlerweile klarer verstanden. Besonders die Überaktivierung des Sympathikus bei gleichzeitig unzureichender Funktion des Parasympathikus nährt systemische Entzündungen, stört die Durchblutung und beeinträchtigt den Schlaf-Wach-Rhythmus negativ.

Die Grundlage der Regulationsmedizin ist es, die Selbstheilungsfähigkeit des Organismus zu unterstützen. In diesem Rahmen rücken Neuraltherapie, procainbasierte Infusionen, Phytochelation und Ansätze zur mitochondrialen Unterstützung in den Vordergrund.

1. Die Rolle der Neuraltherapie und procainbasierter Infusionen

Die Neuraltherapie ist eine Methode, gestörte neuronale Regulationen mittels segmentaler Injektionen mit niedrig konzentriertem Lokalanästhetikum (meist 0,5 % Procain) neu zu organisieren. Bei Post-COVID-Patienten tragen Anwendungen, die vor allem auf thorakale Segmente und zervikale Ganglien zielen, sowohl zur Regulierung der Durchblutung als auch – durch verbesserte Mikrozirkulation – zur Beseitigung der Hypoperfusion bei, die den Brain Fog verursacht.

Zudem wurde in der wissenschaftlichen Literatur gezeigt, dass intravenöse Procain-Infusionen dank ihrer entzündungshemmenden, gefäßerweiternden und antioxidativen Wirkung die Gewebeoxygenierung erhöhen, die mitochondriale Dysfunktion verringern und das allgemeine Wohlbefinden fördern.

2. Phytochelation und Reduzierung der Toxinbelastung

Wenn sich in der Zeit nach COVID eine Schwermetallbelastung mit einer nach der Virusinfektion unzureichenden Entgiftung verbindet, entsteht eine toxische Last für das Nervensystem. Dies kann die neurokognitive Leistungsfähigkeit mindern und das Erschöpfungsgefühl vertiefen.

In diesem Zusammenhang ist der Einsatz phytochelationsunterstützender Präparate wie NTVita Tetra DTX Plus von Bedeutung. Die darin enthaltenen natürlichen Entgiftungsunterstützer (zum Beispiel Chlorella, Spirulina, Bärlauch, Koriander, Senf, Citrus u. a.) helfen zusammen mit Leber- und Nierenunterstützung dabei, das Nervensystem von der Toxinbelastung zu befreien.

3. Mikrobiom, Darm-Hirn-Achse und Neuraltherapie

Die bei Long COVID häufig auftretenden Verdauungsprobleme und die Dysbiose (Störung der Darmflora) beeinträchtigen die Funktion der Darm-Hirn-Achse. Neuraltherapeutische Anwendungen helfen mit segmentalen Injektionen im Bereich des mesenterialen Nervengeflechts, diese Achse zu regulieren. Ihre gleichzeitige Anwendung mit Immunstützen wie NTVita IMN Plus SeC trägt zudem zur Stärkung der mukosalen Immunität bei.

4. Mitochondriale Unterstützung: Die Kombination aus NADH und Coenzym Q10

Bei Brain Fog und chronischen Erschöpfungssyndromen spielt die mitochondriale Dysfunktion eine große Rolle. In diesen Fällen verringerter Energieproduktion erweist sich die Kombination aus NADH und Coenzym Q10 als ein bemerkenswerter unterstützender Ansatz.

Die Unterstützung mit NTVita NADH Plus Q10 steigert sowohl die ATP-Produktion in den Mitochondrien als auch, indem sie den Energiebedarf der Nervenzellen deckt, die kognitive Leistungsfähigkeit. In durchgeführten Studien zeigte sich, dass eine NADH-Supplementierung bei Aufmerksamkeitsdefiziten, Erschöpfung, Schlafstörungen und depressiven Symptomen zu einer signifikanten Besserung führt.

Fazit: Die Krankheit der neuen Ära braucht einen neuen Ansatz

Probleme wie Schlafstörungen, Erschöpfung, Brain Fog und geschwächtes Immunsystem, die im Rahmen von Post-COVID und Long COVID auftreten, lassen sich mit klassischen Ansätzen nicht vollständig lösen. Die Regulationsmedizin begegnet diesem komplexen Krankheitsbild, indem sie die erneute Balance des neurovegetativen Systems in den Mittelpunkt stellt.

Ein ganzheitlicher Ansatz aus Neuraltherapie, Procain-Infusionen, Phytochelation und mitochondrialer Unterstützung erscheint vielversprechend, um die physiologischen und psychologischen Belastungen der Zeit nach COVID zu lindern. Die Wiedererlangung der Schlafgesundheit ist dabei einer der Grundpfeiler dieser ganzheitlichen Genesung.

Weitere Informationen zur Neuraltherapie und den übrigen Behandlungsmethoden von Hüseyin Nazlıkul finden Sie hier.

Hüseyin Nazlıkul

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