Richtige Ernährung in der Remissionsphase chronischer Darmerkrankungen
Die Remissionsphase beschreibt die Phase, in der die Symptome und Beschwerden ohne vollständige Heilung nachlassen. In dieser Phase ist es wichtig, den Körper nach einem Rückfall zu stärken und wieder aufzubauen. Die Remissionsphase besteht darin, die Verdauung durch die Ernährung wieder zu regulieren und die Phase der Gesundheit so lange wie möglich aufrechtzuerhalten. Nach Rückfällen ist es wichtig, das Verdauungssystem allmählich wieder an eine normale Ernährung zu gewöhnen. Das bedeutet für Patienten, dass sich der Magen-Darm-Trakt langsam wieder an feste Nahrung gewöhnen muss. Am besten beginnt man mit einer geringen Menge an Ballaststoffen und isst anfangs mehr Obst und Gemüse.
WELCHE LEBENSMITTEL SOLLTEN VERMIEDEN WERDEN
Verschiedene Studien und Erfahrungsberichte von Patienten haben gezeigt, dass es bei Morbus Crohn und Colitis ulcerosa Lebensmittel gibt, die den Körper unnötig belasten und die Erkrankung zusätzlich triggern. Lebensmittel mit sehr hohem Ballaststoffgehalt, säurehaltige Früchte und blähende Speisen sollten gemieden werden. Diese belasten den Darm zusätzlich, wodurch sich die Symptome weiter verschlechtern können. Zudem wird vielen Patienten mit beiden Erkrankungen vom Konsum von Milchprodukten abgeraten, da Laktose bei ihnen häufig schlecht vertragen wird. In der Regel können nicht vertragene Lebensmittel einen erneuten Krankheitsschub auslösen oder die Symptome verschärfen. Werden im Verlauf der Erkrankung neue Unverträglichkeiten festgestellt, sollten diese in die individuelle Beurteilung einbezogen werden. Jeder Körper kann anders auf Lebensmittel reagieren, da jedes klinische Bild unterschiedlich ist.
WAS BEI CHRONISCHEN DARMERKRANKUNGEN GETAN WERDEN SOLLTE
Wurde eine chronisch-entzündliche Darmerkrankung diagnostiziert, wird zunächst empfohlen, den Anweisungen und Behandlungsempfehlungen des Arztes zu folgen. Die schulmedizinische Behandlung zielt darauf ab, die Symptome zu lindern und das Wohlbefinden des Patienten wieder zu steigern.
Allerdings sind die meisten schulmedizinischen Medikamente teuer und haben ernsthafte Nebenwirkungen. Aus diesem Grund kann langfristig auf die Naturheilkunde, die Regulationsmedizin und Verfahren der Komplementärmedizin zurückgegriffen werden.
Durch eine gesunde Ernährung und einen naturnahen Lebensstil kann der Verlauf der Erkrankung positiv beeinflusst, können die Symptome unterdrückt, ihre Ursachen behoben und die Lebensqualität gesteigert werden.
Der Darm hat Bedürfnisse, die erfüllt werden müssen:
- Nährstoffe
- Nützliche Darmbakterien
- Lebensmittel, die die Darmperistaltik anregen
- Vermeidung von Erregern und Schadstoffen über die Nahrung
- Ausreichende Ballaststoffe
- Ausreichend entzündungshemmende Nährstoffe, Phytochemikalien, Vitamine und Omega-3-Fettsäuren
- Sofortige Reparatur von Verletzungen im Darm
Der Darm besitzt eine sehr lange und sehr große Oberfläche. Werden Darmprobleme nicht gelöst, können potenziell zahlreiche Giftstoffe und Erreger in den Körper gelangen. Aus diesem Grund ist es sehr wichtig, dem Darm die richtigen Nährstoffe und Lebensmittel zuzuführen. Gleichzeitig sollten schädliche Lebensmittel oder reizende Substanzen vermieden werden.
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Hüseyin Nazlıkul
Odatv.com