Ist Nikotinabhängigkeit psychisch bedingt
Zigarettenrauch enthält Nikotin, Teer und giftige Gase. Der Teer enthält etwa 4000 chemische Verbindungen. Die meisten davon sind toxisch, also giftig, und heute ist bekannt, dass 43 davon Krebs verursachen.
Die im Rauch enthaltenen giftigen Gase sind Stickoxid und das auch als Auspuffgas bekannte Kohlenmonoxid. Insbesondere Kohlenmonoxid verringert die Sauerstofftransportfähigkeit des Blutes. Nikotin wiederum macht abhängig. Nikotin ist eigentlich ein Gift. In hoher Dosis eingenommen, kann es einen Menschen töten. Es erhöht den Blutdruck und die Herzfrequenz.
KREBSARTEN
Zusammen mit Kohlenmonoxid führt es zu Erkrankungen der Herz- und Hirngefäße. Das Rauchen führt vor allem zu Lungenkrebs, beeinflusst aber auch viele weitere Organe und begünstigt so die Entstehung von Krebs.
Die durch das Rauchen verursachten Krebsarten lassen sich wie folgt aufzählen:
· Lungenkrebs
· Mund-, Lippen-, Zungenkrebs
· Kehlkopfkrebs
· Bauchspeicheldrüsenkrebs
· Nierenkrebs
· Blasenkrebs
· Gebärmutterhalskrebs
· Peniskrebs
DER ANDERE SCHULDIGE: NIKOTIN
Es gibt viele Gründe, die einen Menschen zum Rauchen verleiten. Die Rolle der Eltern, älterer Geschwister, der Schule, des Alters und des sozialen Umfelds ist in diesem Zusammenhang wichtig. Der andere Schuldige beim Erwerb der Rauchgewohnheit ist das Nikotin.
Nikotin stimuliert die Lustzentren und steigert Wachheit und Leistungsfähigkeit. Wie bereits erwähnt, ist es eigentlich ein Gift, das in hohen Dosen tödlich sein kann. Da es beim Rauchen jedoch in kleinen Dosen aufgenommen wird, gelangt es rasch über den Blutweg ins Gehirn und stimuliert dort die Lustzentren, steigert Wachheit und Leistungsfähigkeit. Dadurch entsteht bei der Person ein anhaltendes Verlangen nach Zigaretten, und die Anzahl der gerauchten Zigaretten wird gesteigert, bis ein bestimmter Nikotinspiegel im Blut erreicht ist.
Wird es hingegen nicht zugeführt, kommt es zu Entzugserscheinungen wie Nervosität, Unruhe, Konzentrations- und Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Müdigkeit, gesteigertem Appetit und Stress. Die Nikotinabhängigkeit ist sowohl physisch als auch, da es sich dabei um eine Gewohnheit und ein Verhaltensmuster handelt, psychisch bedingt.
Der menschliche Körper ist ein Teil der Natur. In der Natur besteht ein Gleichgewicht von Gegensätzen wie Tag und Nacht, Wärme und Kälte, weiblich und männlich. Auch im menschlichen Körper gibt es grundlegend zwei Systeme, die als sympathisch und parasympathisch bezeichnet werden. Viele Erkrankungen, zum Beispiel Magengeschwür, Migräne, Asthma usw., entstehen infolge einer Störung dieses Gleichgewichts. Auch bei rauchenden Personen ist dieses Gleichgewicht gestört.
In meinem nächsten Artikel werde ich auf das Thema „Behandlung der Nikotinabhängigkeit und wie sie durchgeführt wird“ eingehen.