Der Neuraltherapie-Ansatz bei Colitis ulcerosa Der Stellenwert und die Bedeutung der NEURALTHERAPIE…

Mit Neuraltherapie ist es möglich, den Darm zu regulieren und zu behandeln!
Colitis ulcerosa ist eine ernsthafte chronische Erkrankung des Dickdarms. Die genaue Ursache der Erkrankung ist nicht bekannt. Da die akute Anfangsphase der bazillären Ruhr sehr ähnlich ist, wird zwar eine Infektion in Betracht gezogen, jedoch konnte kein spezifischer Erreger isoliert werden.
Bei vielen dieser Patienten ist Fachleuten aufgefallen, dass sie charakterlich oft empfindlich, introvertiert, penibel, übererregbar und stark von den Eltern abhängig sind. Der Beginn der Erkrankung oder ein Schub tritt meist nach einer seelischen Erschütterung auf. Dies lässt vermuten, dass die Veränderung der Dickdarmfunktion sekundär als Folge der psychischen Belastung auftritt.
Hier werden vor allem zusätzliche Behandlungsmaßnahmen jenseits der klassischen Therapie beschrieben. Seien Sie vorsichtig beim Konsum von Produkten aus Weißmehl und von Süßigkeiten. Obwohl es keine spezielle Diät für Colitis ulcerosa gibt, haben klinische Studien die Rolle der Ernährung ausführlich untersucht.
Patienten mit Colitis ulcerosa sollten sich ballaststoffarm ernähren.
Bei vielen Patienten mit Colitis ulcerosa liegt eine übermäßige Schleimabsonderung vor. Diese Patienten profitieren von MCT-Fetten.
In den letzten Jahren wurde in zahlreichen Studien, vor allem in Kliniken in Deutschland und weltweit, gezeigt, dass Omega-3-Fettsäuren, also Fischöl, positive Wirkungen auf die Remission haben. Die empfohlene Tagesdosis liegt bei 2,7 bis 3 g. Dass Fischöl die Remissionsdauer verlängert, wurde durch klinische und doppelblinde Studien bestätigt.
Mit einem Vegatest oder Reviquant sollten eine eventuelle Nahrungsmittelunverträglichkeit, der Zustand der Darmflora, der Status der Enzyme, die Schwermetall- und Toxinbelastung sowie die Funktionalität des Bindegewebes untersucht werden. Es sollte auf leichte, ballaststoffarme Kost geachtet werden. Individuell sollte geprüft werden, welche Nahrungsmittel beim jeweiligen Patienten Beschwerden auslösen. Milch und Milchprodukte sollten untersucht und die Wirkung von rohem Gemüse und Obst geprüft werden. Es wird darauf hingewiesen, dass Alkohol Schübe verstärken kann, weshalb Alkohol gemieden werden sollte. Eine ausgewogene und gesunde Ernährung ist notwendig. Vermeiden Sie einen übermäßigen Proteinkonsum. Nicht mehr als 15 % der täglichen Gesamtkalorien sollten aus Protein stammen. Gewürze sollten mit Vorsicht verwendet werden. Ein Spaziergang nach den Mahlzeiten ist von Vorteil.
Bei biochemischen Untersuchungen von Patienten mit Colitis ulcerosa wurde ein Absinken von Zink und Vitamin B12 festgestellt. Die Einnahme von Zinkpräparaten über die Nahrung kann einem Zinkmangel vorbeugen. Proportional zur Blutungsstärke entwickelt sich ein Eisenmangel. Zudem ist die Eisenaufnahme bei Menschen mit Darmerkrankungen vermindert. Colitis-ulcerosa-Patienten sollten von Zeit zu Zeit, insbesondere wenn sie sich schwach fühlen, ihren Eisenwert kontrollieren lassen. Es sollte nicht vergessen werden, dass Patienten in akuten Schubphasen erheblich von einer hyperbaren Sauerstofftherapie profitieren können.
Es sollten täglich mindestens 2,5 Liter Wasser getrunken werden. Das Wasser sollte über den Tag verteilt getrunken werden.
In unserer Klinik verfolgen wir bei dieser ernsthaften Erkrankung einen ganzheitlichen Ansatz. Die Patienten erreichen leichter eine Remission, und auch Rückfälle werden verhindert.
Kurz gesagt können wir sagen: Unser Ansatz zielt weniger darauf ab, die Erkrankung eines einzelnen Organs in den Vordergrund zu stellen, sondern vielmehr darauf, das Ganze zu regulieren. Denn Colitis ulcerosa ist eine chronische Erkrankung, und die auslösenden Faktoren unterscheiden sich von Patient zu Patient. In diesem Sinne ist es kaum möglich, Menschen mit chronischen Beschwerden wieder zu voller Gesundheit zu verhelfen, ohne die Regulation des neurovegetativen Nervensystems, die Reinigung des Bindegewebes, die Neuregulation der Darmflora, die Beseitigung von Störfeldern, eine individuell angepasste Ernährung und die Gabe von Nahrungsergänzungsmitteln korrekt durchzuführen. Hierfür können auch Forschung und unterschiedliche Behandlungsmethoden (bei Bedarf einschließlich konventioneller medizinischer Kenntnisse und Verfahren) erforderlich sein.
So wie kein Patient dem anderen gleicht, wissen wir auch, dass sich ähnliche Beschwerden auf unterschiedliche Weise äußern können. Deshalb verfolgen wir in unserer Klinik nicht den Ansatz, ein einzelnes Symptom oder eine einzelne Krankheit zu behandeln, sondern einen ganzheitlichen Ansatz für die vollständige und dauerhafte Gesundheit des Menschen.
Verwendete Quellen:
• Nazlikul, H: Neuraltherapie-Lehrbuch
• Nazlikul, H: Neuraltherapie – Eine andere Behandlung ist möglich
• H. Barop (Übersetzer H. Nazlikul), Neuraltherapie-Atlas
• L. Fischer (Übersetzer H. Nazlikul und Y. Tamam), Neuraltherapie-Buch
• James W. NcNabb (Übersetzer H. Nazlikul und Y. Tamam), Gelenk- und Weichteilinjektionen
• Weinschenk, S: Neuraltherapie
• Fischer, L et al: Lehrbuch Integrative Schmerztherapie