Eigentlich wissen Sie nicht, wie man trinkt... Das Geheimnis, wie Wasser zu sein
„SEI WIE WASSER, ABER TRINKE BEWUSST“: DER STILLE SCHLÜSSEL ZU EINEM GESUNDEN LEBEN
„Der Mensch ist das Wasser, das er vergessen hat. Wer sich selbst erinnern will, muss zuerst seinen Durst verstehen.“
Mehr als 60–70 % des menschlichen Körpers bestehen aus Wasser. Diese Zahl ist jedoch weit mehr als nur eine statistische Angabe; sie zeigt, dass das Leben selbst über das Wasser fließt und dass die Gesundheit unmittelbar davon abhängt, wie gut wir uns diesem Fluss anpassen können. Dennoch glauben viele Menschen noch immer, es reiche aus, erst dann zu trinken, wenn sie ein „Durstgefühl“ verspüren. Dies ist jedoch bereits der erste Schritt in eine chronische Dehydratation.
Die stille Rolle des Wassers: Entgiftung, Zellenergie und autonomes Gleichgewicht
Jede unserer Zellen benötigt für ihre lebenswichtigen Funktionen ein ionisches Gleichgewicht, eine Säure-Basen-Harmonie und elektrische Leitfähigkeit. All dies hängt von der Qualität und Menge des Wassers ab.
- Der intrazelluläre Stoffwechsel findet dank Wasser statt.
• Die Energieproduktion in den Mitochondrien (ATP-Synthese) funktioniert bei ausreichendem Wasservorkommen geregelt.
• Die lymphatische Drainage, die Toxinausscheidung und die Ausleitung von Schwermetallen verlangsamen sich bei Wassermangel.
• Das Gleichgewicht der Darmflora hängt unmittelbar mit der Wirkung des Wassers auf die Magensäure und den Gallenfluss zusammen.
Das heißt: Hinter der Unfähigkeit abzunehmen, Blähungen, Verstopfung, Hautproblemen, chronischer Müdigkeit und sogar Stimmungsschwankungen kann Wassermangel stecken.
Wann und wie sollte man Wasser trinken?
Wasser nicht nur zu trinken, sondern es zur richtigen Zeit und bewusst zu konsumieren, ist ebenfalls eine gesundheitliche Fertigkeit.
Ideal ist:
- Mindestens 30 Minuten vor den Mahlzeiten,
- Frühestens 1–1,5 Stunden nach der Mahlzeit,
- Über den Tag verteilt sollte regelmäßig so viel getrunken werden, dass es 35–40 ml Wasser pro Kilogramm Körpergewicht entspricht.
Der tägliche Bedarf einer Person mit 70 kg liegt beispielsweise bei etwa 2,5–2,8 Litern.
Übermäßiger Wasserkonsum während der Mahlzeit verdünnt die Magensäure, erschwert die Verdauung und verursacht im Magen-Darm-System Fermentation, Blähungen und ein Säure-Basen-Ungleichgewicht.
Nicht nur die Menge: Auch die Qualität des Wassers ist wichtig
„Nicht jedes Wasser ist Wasser. Jeder Tropfen bringt entweder Heilung oder wäscht still hinweg.“
Nicht nur die Menge des Wassers, sondern auch seine Herkunft, seine Mineralienzusammensetzung, seine elektrische Leitfähigkeit und sein elektromagnetisches Gedächtnis wirken sich auf die Gesundheit aus.
- Lebendiges Wasser (Vitalwasser):
Wasser aus natürlichen Quellen, unbehandelt, mit unverändertem elektromagnetischem Gedächtnis. Es ist mit der biophotonischen Resonanz des Körpers im Einklang. Diese Art von Wasser besitzt eine hohe Übertragungskraft.
Das heißt: Es erreicht die Zelle nicht nur, es versteht und transformiert sie auch.
- Flaschenwasser (Handelswasser):
Nicht jede Flasche ist gesund. Wasser, das lange Zeit in Plastikflaschen aufbewahrt und UV-Licht und Hitze ausgesetzt wurde, kann Mikroplastik und hormonell wirksame Substanzen (insbesondere BPA) enthalten. Das bedeutet, dass man sich durch das Trinken des Wassers vergiftet.
- Mineralwasser und Ayran:
- Natürliches Mineralwasser gleicht besonders in den heißen Sommermonaten die durch Schwitzen verlorenen Elektrolyte wie Natrium, Magnesium und Kalium aus.
• Hausgemachter Ayran unterstützt durch seine probiotische Wirkung die Darmflora und reguliert die Magensäure.
• Bei beiden Getränken ist Vorsicht geboten, da sie bei übermäßigem Konsum eine Salzbelastung verursachen können – sie sollten nicht das tägliche Wasser ersetzen.
- Gemüsesäfte:
Frisch gepresste Säfte aus Gemüse wie Sellerie, Gurke, Petersilie und Spinat sind sowohl eine Unterstützung für die Entgiftung als auch ein Anreiz für die Zellregeneration durch lebendige Enzyme. Der Fruchtanteil sollte jedoch niedrig gehalten werden.
Nazlıkuls Wasserleitfaden:
- Wasser sollte morgens direkt nach dem Aufstehen als Erstes getrunken werden (bei Zimmertemperatur, vorzugsweise mit Zitrone oder Kohlensäure).
- Wasser ist keine Alternative zu Kaffee und Tee, sondern das Hauptgetränk.
- Wasser, das in der Nähe elektromagnetischer Felder (Telefon, Wi-Fi, Mikrowelle) aufbewahrt wird, verliert seine Struktur.
- Wasser, das in einer Glasflasche, an einem dunklen und kühlen Ort aufbewahrt wird, ist am gesündesten.
- Wasser zu trinken ist nicht nur eine körperliche, sondern auch eine seelische Reinigung.
Wasser ist Erinnerung, Wasser ist Zukunft
Wasser zu trinken ist nicht nur eine gesundheitliche Gewohnheit, sondern eine Investition in die Zukunft.
Den Körper regelmäßig mit Wasser zu versorgen bedeutet im Grunde, Immunsystem, Geist, Seele und Flora gemeinsam ins Gleichgewicht zu bringen.
„Geben Sie Ihrem Körper Wasser mit Liebe. Denn eigentlich trinken Sie nicht Wasser, sondern Leben.“
Weitere Informationen zur Neuraltherapie und den anderen Behandlungsmethoden von Hüseyin Nazlıkul finden Sie hier.
Hüseyin Nazlıkul