İçeriğe geç
ODA TV Artikel

Vom Handy bis zur Hochspannungsleitung... Die unsichtbare Gefahr: Elektrosmog*

Dr. Hüseyin Nazlikul
Dr. Hüseyin Nazlikul 29.09.2025 3 min read

Mobiltelefone, kabelloses Internet, Mobilfunkmasten, Bluetooth-Geräte, elektrische Haushaltsgeräte, Hochspannungsleitungen, Transformatoren, innerstädtische Straßenbahnen, Elektrofahrzeuge...

All diese technologischen Geräte und Systeme haben große Erleichterungen in unser Leben gebracht. Doch sie haben eine unsichtbare Nebenwirkung: Elektrosmog.

Elektrosmog* ist die uns umgebende Verschmutzung durch elektromagnetische Felder (EMF). Er ist mit bloßem Auge nicht sichtbar, nicht greifbar, wird aber von unserem Körper wahrgenommen, beeinflusst ihn und macht ihn mit der Zeit krank. Denn auch wir Menschen sind biophysikalisch gesehen elektrische Wesen. Alle Zellen, Hormone und Nervenimpulse unseres Körpers funktionieren über elektrische und magnetische Signale.

DIE BIOPHYSIKALISCHE REALITÄT: DER MENSCH LEBT IN EINEM ELEKTROMAGNETISCHEN SYSTEM

Der menschliche Körper ist ein System, das über ein 500.000 Kilometer langes Nervennetz funktioniert und dabei eine Spannung von etwa 1–250 Mikrovolt trägt. Unser Herzschlag, unsere Gehirnwellen, unsere Hormone und unsere Immunantworten werden über die elektromagnetische Sprache dieses Systems gesteuert. Eine Störung dieser Sprache bedeutet eine Störung der zellulären Kommunikation. Elektrosmog stört genau diese Sprache.

AUS WELCHEN QUELLEN KOMMT ELEKTROSMOG

  • Hochspannungsleitungen (380 kV – 154 kV): Erzeugen in ihrer Umgebung ein niederfrequentes (ELF) elektromagnetisches Feld.
  • Transformatoren und Verteilerleitungen: Weit verbreitet, selbst in innerstädtischen Wohngebieten.
  • Wi-Fi, Bluetooth, Mobiltelefone: Ständige EMF-Quellen, die bis in unsere Wohnungen vordringen.
  • Mobilfunkmasten und Satellitenantennen
  • Elektrofahrzeuge, Schienensysteme, MRT-Geräte mit Magnetfeldern

DIE SYMPTOME VON ELEKTROSMOG

Wenn Sie folgende Symptome bei sich feststellen, wissen Sie, dass Sie sich unter einer unsichtbaren Belastung befinden:

  • Anhaltende Müdigkeit und Schwäche
  • Einschlafschwierigkeiten, nächtliches Aufwachen, morgendliches Erschöpftsein
  • Konzentrationsstörungen, Gehirnnebel
  • Grundlose Kopf- und Augenschmerzen
  • Allergischer Husten, trockene Haut, Juckreiz
  • Anspannung, Angstzustände, seelische Schwankungen
  • Blutdruckschwankungen, Herzklopfen
  • Geschwächtes Immunsystem, häufige Erkrankungen
  • Beschwerden ohne erkennbare Ursache und chronisch werdende Probleme

DER ZUSAMMENHANG MIT CHRONISCHEN ERKRANKUNGEN IST INZWISCHEN BEKANNT

Aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass eine langfristige Exposition gegenüber elektromagnetischen Feldern mit zahlreichen chronischen Erkrankungen in Verbindung gebracht wird, darunter:

  • Leukämie, insbesondere die akute lymphoblastische Leukämie (ALL) bei Kindern
  • Lymphome (Lymphsystemkrebs, der mit schmerzlosen geschwollenen Lymphknoten beginnt)
  • Neurologische Störungen, allen voran Alzheimer und Parkinson
  • Hormonelle Funktionsstörungen, Schilddrüsenungleichgewichte, Unterdrückung der Melatoninproduktion
  • Schlafstörungen und damit verbundener Mangel an Wachstumshormon
  • Unfruchtbarkeit, Verschlechterung der Spermienqualität
  • Fehlgeburtsrisiko in der Schwangerschaft, schwierige Geburten und Entwicklungsstörungen.

MAGNETFELD UND KÖRPERGLEICHGEWICHT: DER ZUSAMMENHANG ZWISCHEN MELATONIN UND SCHLAF

  • Die Zirbeldrüse ist ein elektromagnetisches Organ im Zentrum des Gehirns, das nachts im Dunkeln aktiv wird und das Hormon Melatonin ausschüttet.
  • Melatonin ist nicht nur für den Schlaf, sondern auch für das Immunsystem, die zelluläre Reparatur, die Ausschüttung von Wachstumshormon und die Antikrebsaktivität notwendig.
  • Elektrosmog stört die Melatoninproduktion und setzt das nächtliche Regenerationssystem des Körpers außer Kraft.

WAS SAGEN DIE REGULIERUNGSBEHÖRDEN

  • Die ICNIRP (Internationale Kommission zum Schutz vor nichtionisierender Strahlung) gibt für Hochspannungsleitungen folgende Grenzwerte an:
  • Elektrische Feldstärke (EF): 5000 V/m
  • Magnetische Feldstärke (MF): 80 A/m
  • Von der WHO (Weltgesundheitsorganisation) empfohlener Grenzwert für Innenräume:
    • 100 V/m elektrisches Feld, 0,2 µT (2 mG) magnetisches Feld

WIE SOLLTE EINE LÖSUNG NACH DEM NAZLIKUL-ANSATZ AUSSEHEN

  1. Es sollte ein Bewusstsein für Elektrosmog entwickelt werden.
  2. Wohnungen in der Nähe von Hochspannungsleitungen sollten gemieden werden.
  3. Schlafzimmer sollten elektromagnetisch bereinigt werden.
  4. Wi-Fi, Bluetooth und kabellose Systeme sollten nachts abgeschaltet werden.
  5. Es können bestimmte biophysikalische Regulationsgeräte eingesetzt werden, die die Auswirkungen von Elektrosmog verringern.
  6. Mittels Neuraltherapie sollte die Regulation des autonomen Nervensystems sichergestellt werden.
  7. Es sollten Untersuchungen der elektromagnetischen Belastung durchgeführt und mit Baubiologen zusammengearbeitet werden.
  8. Entgiftung, Schwermetallausleitung, Regulierung der Darmflora, richtige Ernährung und seelisches Gleichgewicht sind von Bedeutung.

SCHLUSSWORT: WIR MÜSSEN GEGENÜBER DER UNSICHTBAREN GEFAHR EIN SICHTBARES BEWUSSTSEIN ENTWICKELN

Es ist nicht unsere Absicht, ein Feind der Technologie zu sein. Im Gegenteil, unser Ziel ist es, nicht zu vergessen, dass der Mensch ein biologisch-elektromagnetisches Wesen ist, und dafür zu sorgen, dass die Technologie unseren natürlichen magnetischen Rhythmus nicht stört.

„Das Schlaflied der modernen Zeit ist wie ein stilles Gift. Elektrosmog wiegt uns in den Schlaf und macht dabei unseren Körper krank“

-Dr. Hüseyin Nazlıkul

Weitere Informationen zur Neuraltherapie und den anderen Behandlungsmethoden von Hüseyin Nazlıkul finden Sie hier .

Odatv.com