Wie sollten sich Menschen mit Hautbeschwerden ernähren
Empfehlungen für die Ernährung bei atopischer Dermatitis:
1. Lebensmittel sollten auf dem Teller immer so frisch wie möglich sein. Dies gilt besonders für Obst und Gemüse. Von Neurodermitis Betroffene sollten Tiefkühlkost so weit wie möglich vermeiden.
2. Obst und Gemüse sollten regional und saisonal sein.
3. Achten Sie darauf, dass die von Ihnen verzehrten Lebensmittel von hoher Qualität sind.
4. Tierische Produkte wie Fleisch und Fisch spielen bei der richtigen Ernährung bei Neurodermitis eine wichtige Rolle, da sie Mängel an wichtigen Nährstoffen ausgleichen. Dabei sollte, wenn möglich, nur Fleisch aus biologischer Haltung verzehrt werden. Fisch sollte nicht aus Aquakultur, sondern aus frisch gehaltenem Fang stammen. Zudem sollten Thunfisch und Schwertfisch gemieden werden, da sie stark mit Schwermetallen belastet sind und den Körper unnötig reizen.
Neben einer gesunden Ernährung ist auch der Lebensstil sehr wichtig. Um eine Besserung der atopischen Dermatitis zu erreichen, sollten Sie auf vier Punkte achten:
Ernährungstagebuch: Machen Sie es sich zur Gewohnheit, ein Ernährungstagebuch zu führen. Versuchen Sie, Zusammenhänge zwischen bestimmten Lebensmitteln und Symptomen zu finden.
Stress: Reduzieren Sie, was auch immer geschieht, den Stress im Alltag und bei der Arbeit.
Gesunder Schlaf: Er ist für entzündliche Erkrankungen wie Neurodermitis sehr wichtig. Schlafen Sie 7-9 Stunden qualitativ hochwertig.
Reizstoffe: Zigarettenrauch, Kosmetika und Reinigungsmittel beeinflussen die Erkrankung erheblich, auf diese Reize sollte geachtet werden.
Besonders vorteilhafte Lebensmittel bei atopischer Dermatitis:
- Fleisch und Innereien aus biologischer Haltung
- Obst (besonders violettes)
- Gemüse (besonders grünes und farbiges)
- Leinsamen, Chiasamen, Sesam, Kürbiskerne
- Gekochtes, glutenfreies Getreide, vorzugsweise Vollkorn
- Olivenöl und Kokosöl, besonders biologisch und nativ (kaltgepresst)
- Grüner Tee (sehr wirksam: Oolong-Tee)
- Gefiltertes Trinkwasser
- Pilze
- Täglich 1-2 Tassen Kräutertee: Stiefmütterchenkraut, Klettenwurzel, Löwenzahn, Birkenblätter, Erdrauch
- Fermentiertes Gemüse wie Kimchi und Sauerkraut
Diese Lebensmittel sollten die Grundlage der Ernährung bilden. Sie alle besitzen entzündungshemmende Eigenschaften und unterstützen Haut, Darm und Immunsystem.
Weitere Tipps zur Ernährungsergänzung bei Neurodermitis
Um Haut, Darm und Immunsystem zu erneuern und die Entzündung im Körper weiter zu reduzieren, sollte bestimmten Nährstoffen besondere Bedeutung beigemessen werden.
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Hüseyin Nazlıkul
Odatv.com