Chronische Erkrankungen, die sehr gut auf Neuraltherapie ansprechen – Erkrankungen, für die eine…

Chronische Erkrankungen und Zustände, die sehr gut auf Neuraltherapie ansprechen
- Chronische Entzündungen der Mandeln und Nasennebenhöhlen, chronischer Schnupfen
- Mittelohrentzündungen
- Sehnenscheidenentzündungen
- Neuralgien, Nervenentzündungen (Ischias)
- Trigeminusneuralgie
- Kopfschmerzen, Migräne, Spannungskopfschmerz und Clusterkopfschmerz
- Augenentzündungen und andere Augenerkrankungen (Glaukom)
- Wiederkehrende Reizblase, Blasenentzündung (Zystitis)
- Chronische Hautkrankheiten (Ekzem, Dermatitis, Schuppenflechte usw.)
- Durchfall, Verstopfung, Reizdarmsyndrom, Morbus Crohn, Colitis ulcerosa, Darmentzündungen, Gastritis, Magenentzündungen
- Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse, der Leber und der Galle
- Prostataerkrankungen
- Funktionsstörungen der Schilddrüse (Über- und Unterfunktion)
- Tinnitus – Gleichgewichtsstörungen und Schwindel
- Schlafstörungen
- Alle Arten akuter und chronischer Schmerzen, Narbenschmerzen, Kopfschmerzen, Migräne, wiederkehrende Schmerzen
- Lumbago, Kreuzschmerzen, Rückenschmerzen
- Nacken- und Kreuzschmerzen sowie Bandscheibenvorfälle, die keinen operativen Eingriff erfordern
- Rheumatische Schmerzen, Arthrose
- Bluterkrankungen
- Kardial bedingte Brustschmerzen
- Erkrankungen des Kreislaufsystems
- Wetterfühligkeit
- Erschöpfungszustände
- Asthma
- Pollenallergie und andere Allergien

Erkrankungen, für die eine Behandlung mit Neuraltherapie nicht geeignet ist
Akute Herz- und Kreislauferkrankungen, schwere Infektionskrankheiten wie Tuberkulose oder AIDS, genetisch bedingte Erkrankungen, Leberzirrhose sowie schwere Arthrosen mit erheblicher Bewegungseinschränkung können als Beispiele für Erkrankungen genannt werden, für die eine Behandlung mit Neuraltherapie nicht geeignet ist. Ebenso können psychische Erkrankungen wie schwere Depression, bipolare Störung oder Schizophrenie sowie Krebserkrankungen nicht durch Neuraltherapie geheilt werden. Dennoch profitieren diese Patienten häufig davon, dass chronifizierte Störfelder aufgespürt und beseitigt werden. Selbst bei Patienten mit Tumorerkrankungen zeigt sich durch die begleitende neuraltherapeutische Behandlung häufig ein gestärktes Immunsystem im Kampf gegen den Tumor.
Dr. Hüseyin NAZLIKUL
IFMANT = Präsident der Internationalen Neuraltherapie-Föderation
Präsident der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Neuraltherapie und Regulationsmedizin
Verwendete Quellen:
• Nazlikul, H: Neuraltherapie-Lehrbuch
• Nazlikul, H: Neuraltherapie – Eine andere Behandlung ist möglich
• H. Barop (Übersetzer H. Nazlikul), Neuraltherapie-Atlas
• L. Fischer (Übersetzer H. Nazlikul und Y. Tamam), Neuraltherapie-Buch
• James W. NcNabb (Übersetzer H. Nazlikul und Y. Tamam), Gelenk- und Weichteilinjektionen
• Weinschenk, S: Neuraltherapie
• Fischer, L et al: Lehrbuch Integrative Schmerztherapie