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Artikel: Die Coronavirus-Pandemie 2019 (SARS) Hüseyin NAZLIKUL, Mehmet Ali ELMACIOĞLU und Fatma…

Dr. Hüseyin Nazlikul
Dr. Hüseyin Nazlikul 03.02.2025 2 min read
Artikel: Die Coronavirus-Pandemie 2019 (SARS) Hüseyin NAZLIKUL, Mehmet Ali ELMACIOĞLU und Fatma Gülçin URAL NAZLIKUL
Hüseyin NAZLIKUL, Mehmet Ali ELMACIOĞLU und Fatma Gülçin URAL NAZLIKUL

Im Rahmen einer fiktiven Betrachtung der potenziellen Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie (SARS) von 2019 wurde die Hypothese aufgestellt, dass die Neuraltherapie mit Lokalanästhetika die mit der Pandemie und der Post-SARS-Phase verbundenen negativen Auswirkungen abmildern könnte

Zusammenfassung

Der durch das SARS-CoV-2-Virus verursachte COVID-19-Ausbruch stellt weiterhin ein bedeutendes globales Gesundheitsproblem dar, obwohl bis heute keine eindeutige, universell wirksame Behandlung ermittelt wurde. Aufgrund seiner Auswirkungen auf vaskuläre und immunologische Reaktionen kann COVID-19 zu verschiedenen schwerwiegenden Komplikationen führen, die mehrere Organsysteme betreffen, darunter die Lunge, das periphere und zentrale Nervensystem, das Herz-Kreislauf-System, die Nieren und die Augen.

Die auffälligsten klinischen Manifestationen betreffen das Atmungssystem, das durch alveoläre Schäden infolge von Mikroembolien und eine ausgedehnte entzündliche Zytokinreaktion gekennzeichnet ist. Bei kritisch kranken Patienten kann sich diese entzündliche Reaktion zu einem Zytokinsturm entwickeln, der potenziell lebensbedrohliche Komplikationen zur Folge haben kann. Diese Arbeit untersucht bei der Auseinandersetzung mit der Pathophysiologie und den klinischen Symptomen von COVID-19 eine alternative therapeutische Perspektive, indem sie den möglichen Nutzen von Lokalanästhetika, insbesondere durch ihre Wirkung auf das autonome Nervensystem (ANS), postuliert.

Jenseits der akuten Phase leidet eine erhebliche Anzahl von Patienten weiterhin unter anhaltenden Symptomen und Komplikationen, die inzwischen als „Post-COVID-Syndrom“ oder „Long COVID“ bezeichnet werden. Dazu zählen chronische Erschöpfung, Atembeschwerden, neurologische und kognitive Störungen sowie kardiovaskuläre Symptome, die noch Monate nach der ursprünglichen Infektion anhalten können. Das Post-COVID-Syndrom hat die Notwendigkeit neuer Behandlungsstrategien unterstrichen, die nicht nur die akuten Symptome behandeln, sondern auch die langfristige Genesung unterstützen. Jüngste Forschungsergebnisse haben das Interesse an der therapeutischen Anwendung von Lokalanästhetika wie Procain und Lidocain aufgrund ihrer potenziellen entzündungshemmenden Wirkung und ihrer Fähigkeit zur Modulation des autonomen Nervensystems erneuert. Die Neuraltherapie, eine Behandlungsmethode, die die Injektion von Lokalanästhetika umfasst, kann durch die gezielte Adressierung dysregulierter autonomer und entzündlicher Reaktionen einen vielversprechenden Ansatz sowohl für das akute COVID-19-Management als auch für die Post-COVID-Genesung bieten.

Kernaussage

Wir postulieren, dass systemische Anwendungen und therapeutische Injektionen von Lokalanästhetika (Neuraltherapie) sowohl bei akuten COVID-19-Fällen als auch beim Post-COVID-Syndrom die Genesung unterstützen können. Lokalanästhetika können durch ihre Wirkung auf das autonome Nervensystem zur Regulation der Entzündung, zur Verbesserung der Organperfusion und zur Beeinflussung des zentralen Nervensystems beitragen. Dies kann die akute entzündliche Reaktion während der Infektion abmildern und einen möglichen Weg zu einer umfassenderen Patientenversorgung bieten, indem es die mit dem Post-COVID-19-Syndrom verbundenen anhaltenden Symptome adressiert.

Den vollständigen Artikel finden Sie unter folgendem Link:

https://www.researchgate.net/publication/387884912_As_part_of_a_fictitious_consideration_of_the_potential_effects_of_the_2019_coronavirus_pandemic_SARS_it_is_hypothesised_that_neural_therapy_with_local_anaesthetics_could_be_able_to_mitigate_the_advers

DOI: 10.24966/PMRR-0177/100092