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Gesunde Ernährung beginnt mit dem Kennenlernen der Nahrungsmittelgruppen Um zu verstehen, was eine…

Dr. Hüseyin Nazlikul
Dr. Hüseyin Nazlikul 27.08.2023 2 min read
Gesunde Ernährung beginnt mit dem Kennenlernen der Nahrungsmittelgruppen Um zu verstehen, was eine gesunde und ausgewogene Ernährung ist, muss man zunächst die grundlegenden Nahrungsmittelgruppen kennen.
Um zu verstehen, was eine gesunde und ausgewogene Ernährung ist, muss man zunächst die grundlegenden Nahrungsmittelgruppen kennen.

Lebensmittel bestehen aus vier Nahrungsmittelgruppen: Milch und Milchprodukte, Fleisch und Fleischprodukte, Gemüse-Obst und Getreide. Voraussetzung für eine gesunde und ausgewogene Ernährung ist es, von jeder Nahrungsmittelgruppe in einem bestimmten Verhältnis und abwechselnd zu konsumieren. Wird eine Nahrungsmittelgruppe unzureichend oder übermäßig konsumiert, kann dies zu Komplikationen im Körper führen.

Wie ein Fingerabdruck ist auch der Stoffwechsel jedes Menschen unterschiedlich. Deshalb sollte man von allgemeinen Ernährungsempfehlungen Abstand nehmen. Es gibt bestimmte Tests, um eine individuelle Beurteilung vornehmen zu können. Mit diesen Tests können Nahrungsmittelallergien, Nahrungsmittelintoleranzen und Nahrungsmittelunverträglichkeiten festgestellt werden. So können die Lebensmittel, die der Betreffende nicht verdauen kann und die im Körper eine Entzündung (Enflammation) verursachen, aus der Ernährung entfernt und eine gesunde Darmflora gewährleistet werden. Der Körper ist eine Einheit, und der Darm nimmt innerhalb dieser Einheit einen sehr wichtigen Platz ein.

Wir können Nahrungsmittel nach ihrer chemischen Struktur in organische und anorganische; nach ihrer Herkunft in pflanzliche und tierische; nach ihrer Funktion im Körper in energieliefernde, aufbauend-reparierende und regulierende; sowie in energieliefernde Nährstoffe (Makronährstoffe) und die biologischen Prozesse ermöglichende Nährstoffe (Mikronährstoffe) einteilen.

Unabhängig von der Art der Einteilung ist es bei einem gesunden Ernährungsprogramm wichtig, die Grundgruppen in ausgewogenem Verhältnis und abwechselnd zu konsumieren.

MAKRONÄHRSTOFFE

Makronährstoffe sind die grundlegenden Nahrungsmittelgruppen:

  • Protein (10-20 %)
  • Kohlenhydrate (55-60 %)
  • Fett (20-25 %)

Vitamin- und Mineralstoffkombinationen werden weltweit ergänzend zu den Behandlungsprotokollen verschiedener Erkrankungen eingesetzt, um die tägliche Ernährung zu unterstützen und vor subklinisch verlaufenden Erkrankungen zu schützen. Da Vitamine und Mineralstoffe vom Körper selbst nicht produziert werden können, müssen sie mit der Nahrung aufgenommen werden. Daher ist der Zusammenhang zwischen Ernährung und einem gesunden Immunsystem sehr leicht zu erkennen. Allerdings können zahlreiche Faktoren wie Klima, Boden, ob das Produkt roh oder reif ist, Erntemethoden, Zubereitungsmethoden, Transport und Lagerung zu Vitaminverlusten bei Obst und Gemüse führen. In diesem Fall kann es notwendig sein, die für unsere Gesundheit erforderlichen Vitamine von außen durch verschiedene zusätzliche Vitaminpräparate zuzuführen. Vitamine, die auch als Mikronährstoffe bezeichnet werden, werden im Gegensatz zu Makronährstoffen in sehr geringen Mengen aufgenommen und enthalten keine Kalorien.

Vitamine werden in fettlösliche und wasserlösliche unterteilt. Die Vitamine A, D, E und K sind fettlösliche Vitamine, für ihre Synthese wird Cholesterin benötigt, sie können im Fettgewebe gespeichert und bei Bedarf freigesetzt werden. Die Einnahme dieser Vitamine nach den Mahlzeiten erhöht ihre Aufnahme. Die anderen, wasserlöslichen Vitamine hingegen haben keine Speicherfähigkeit.

In meinem nächsten Beitrag werde ich über die Vitamine, ein weiteres Standbein der Grundnahrungsmittelgruppen, sprechen.

Zu diesem und ähnlichen Themen können Sie mehr Informationen aus meinem Buch „Antienflamatuar Beslenme Rehberi‘‘ (Leitfaden für antientzündliche Ernährung) entnehmen.

Hier gelangen Sie zur Neuraltherapie und den weiteren Behandlungsmethoden von Hüseyin Nazlıkul.

Dr. Hüseyin NAZLIKUL,  M.D.,  PhD.
IFMANT = Präsident der Internationalen Neuraltherapie-Föderation
Präsident der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Neuraltherapie und Regulationsmedizin