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Die wichtigsten Ursachen von Verdauungsstörungen Es gibt viele Ursachen, die zu einer…

Dr. Hüseyin Nazlikul
Dr. Hüseyin Nazlikul 08.01.2023 3 min read
Die wichtigsten Ursachen von Verdauungsstörungen Es gibt viele Ursachen, die zu einer Verdauungsstörung führen können...
Es gibt viele Ursachen, die zu einer Verdauungsstörung führen können...

Schnelles und hastiges Essen: Die Verdauung beginnt im Mund mit dem Kauen des Bissens. Nicht ausreichend gekaute Nahrung gärt in den Verdauungsorganen. Aus diesem Grund müssen Menschen, die nicht langsam essen, früher oder später einen Arzt aufsuchen. Wenn jemand nicht genügend Zeit zum Essen hat, sollte er so viel essen, wie die verfügbare Zeit erlaubt. Auch die besten Lebensmittel nützen uns nur, solange wir sie auch verdauen können. Wer seine Gesundheit erhalten möchte, sollte jeden Bissen langsam und gründlich kauen.

Spätes Essen am Abend: Es ist nicht ratsam, sich unmittelbar nach dem Essen hinzulegen, da der Schlaf die Verdauung verzögert. In diesem Fall wacht man am nächsten Morgen erschöpft auf. Abendmahlzeiten sollten leicht sein. Bei Personen, die tagsüber nicht ausreichend Nahrung zu sich nehmen können, gelten jedoch andere Voraussetzungen.

Wassertrinken während des Essens: Während des Essens getrunkene Flüssigkeiten (Getränke, Wasser, Fruchtsaft usw.) blähen den Magen auf und belasten ihn. Zudem verdünnen diese Flüssigkeiten den Verdauungssaft des Magens und schwächen dessen Wirkung. Kalte Flüssigkeiten, die während des Essens getrunken werden, stoppen zudem die Verdauung. Denn der Magen benötigt für die Verdauung eine bestimmte Temperatur.

Mehr essen, als man braucht: Dies ist eine der Hauptursachen für eine schlechte Verdauung. Man sollte vom Tisch aufstehen, bevor man vollständig satt ist. Der beste Weg, übermäßiges Essen zu vermeiden, ist, wenige Speisen auf dem Tisch zu haben und in kleinen Portionen zu servieren.

Zu dicht aufeinanderfolgende Mahlzeiten: Sowohl der Magen als auch der Darm benötigen eine bestimmte Zeit, um ihre Aufgaben zu erfüllen. Sofern nicht übermäßig gegessen wurde, benötigt ein normaler Verdauungsvorgang 4–5 Stunden, bei manchen Speisen sogar 5–6 Stunden.

Ein Obsttag pro Woche oder nach dem Abendessen bis zum Abendessen des nächsten Tages nichts zu essen, ist eines der Geheimnisse, um jung zu bleiben. Wir sollten unseren Verdauungsorganen zumindest einen Tag in der Woche Ruhe gönnen.

Zwischenmahlzeiten: Solche Gewohnheiten belasten den Magen und stören die Darmflora. Aus diesem Grund ist eine Nachmittagsmahlzeit für Erwachsene unnötig.

Essen in erschöpftem oder nervösem Zustand: Wenn man müde und nervös isst, kann unser Nervensystem den Verdauungsvorgang nicht unterstützen. In diesem Zustand ist es daher richtiger, nichts zu essen. Man sollte erst essen, nachdem die Erschöpfung abgeklungen oder die Anspannung gelöst ist. Übermäßige Erschöpfung verhindert, dass die Magenmuskulatur die Nahrung ausreichend durchmischt.

Pilzinfektion im Darm: In diesem Fall fühlt sich die betroffene Person sehr erschöpft. Es besteht ein übermäßiges Verlangen nach Zucker und Süßem. Im Darm kommt es zu übermäßiger Gasbildung. Manchmal treten sogar Beschwerden auf, die an einen Reflux erinnern.

Schlaflosigkeit: Kann zu Verdauungsstörungen führen. Zudem erschöpft sie die Reserven des Nervensystems und bringt so das Gleichgewicht der Verdauung durcheinander.

Essen bei Fieber: Führt dazu, dass das Fieber noch weiter ansteigt. Denn hohes Fieber lässt den Verdauungssaft austrocknen. In solchen Fällen sollte man fasten, um schneller wieder gesund zu werden. In der Natur nimmt kein Tier Nahrung zu sich, wenn es krank ist.

Alle Arten von scharfen Gewürzen: Gewürze wie Senf, Essig, schwarzer Pfeffer usw. verändern, insbesondere bei einem geschwächten Magen, die chemische Zusammensetzung des Magens, indem sie den Verdauungssaft beeinträchtigen, und führen so zu Verdauungsstörungen.

Unreifes Obst: Sollte gemieden werden, da es einen hohen Säuregehalt aufweist.

Verderbende Lebensmittel: Führen zur Vermehrung von Mikroorganismen und zu Verdauungsstörungen.

Aufgewärmte Speisen: Nach dem Garen kühlt das Fett der Speise ab und erstarrt. Bakterien bleiben in diesem erstarrten Fett zurück. Wird die Speise erneut erhitzt, vermehren sich die darin enthaltenen Bakterien schnell. Wenn wir solche Speisen essen, spüren wir die schädlichen Auswirkungen nicht sofort, doch mit der Zeit werden Leber, Nieren, Gallenblase und Darm negativ beeinflusst.

Frittiertes: Unabhängig von der Art des Öls ist Frittiertes im Allgemeinen schwer verdaulich. Denn bei hoher Temperatur zersetzt sich das Fett, und diese Zersetzung schädigt die Leber.

Übermäßiger Zucker: Führt zu Verdauungsstörungen. Zucker ist eine Substanz, die schnell säuert, und beeinträchtigt alle an der Verdauung beteiligten Organe negativ.

Die Ursachen von Verdauungsstörungen ließen sich noch weiter fortsetzen.

Dr. Hüseyin NAZLIKUL,  M.D.,  PhD.
IFMANT = Präsident der Internationalen Neuraltherapie-Föderation
Präsident der Wissenschaftlichen Gesellschaft für Neuraltherapie und Regulationsmedizin